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innovation & design sprints

Design Sprints sind eine der Innovationsmethoden, die dabei helfen, neue Ideen für neue Produkte und Dienstleistungen schnell, ressourcenschonend und mit wenig unternehmerischem Risiko zu entwickeln. Für etablierte Unternehmen sind sie der Schlüssel, um dauerhaft am Markt konkurrenzfähig zu sein. Junge Unternehmen und Start-Ups positionieren sich mit Hilfe dieser Vorgehen am Markt und erschließen ihre Zielgruppen. Design Sprints eignen sich aber auch innerhalb von Unternehmen oder jedweder anderer Art von Gemeinschaft, in der Menschen miteinander leben oder arbeiten, neue Wege für verschiedenste Probleme, Herausforderungen, Strukturen und Bestehendes zu finden.

trendig hat sich auf die Moderation von Design Sprints spezialisiert. trendigs Team aus erfahrenen Design-Sprint-Mastern (im Original “Facilitators”) führen die Teilnehmer in den Schulungen durch ein reales Projekt und lassen sie einen gesamten Sprint aus Teilnehmersicht erleben und eine innovative Lösung ausarbeiten. Nebenbei erklären sie die theoretischen Grundlagen des Design Thinking und agiler Arbeitsweisen und erklären, wie man mittels einer durchdachten Produktvision vom am Kunden getesteten Prototyp in die Umsetzung mit dem (Software-)Entwicklungsteam gelangt.

 

Design Sprints selbst moderieren

Design Sprint Handbuch

trendig hat über die Erfahrungen mit Design Sprints in Unternehmen 2019 ein Buch veröffentlicht: Das Design Sprint Handbuch ISBN 978-3-86490-656-5. trendigs Design Sprint Master erläutern in diesem Handbuch Schritt für Schritt, wie man als Sprint Master einen viertägigen Design Sprint durchführt und so die eigene Produktentwicklung voranbringt. Das Buch begleitet den Leser durch den gesamten Sprint, gibt Ablaufpläne, Guidelines und Checklisten vor, die von der Vorbereitung über die Durchführung bis hin zur Nachbereitung eines Design Sprints reichen. Zusätzlich geben die Autoren Einblicke in ihre Arbeitsweise und Tipps und Hacks, die sie bei ihrer langjährigen Arbeit in Design Sprints zusammengetragen haben.

 

Begriffe rund um innovatives Unternehmertum

Für das Arbeiten mit Innovationsmethoden aus dem Bereich Design Thinking und agile Methoden sind einige Begriffe wichtig, die Du kennen solltest:

Design Thinking

Design Thinking ist eher eine Grundhaltung als eine agile Innovationsmethode: Es bedeutet eine kundenorientierte Sichtweise in innovativen Entstehungsprozessen aller Art. Und das nicht nur in der Softwareentwicklung. Form follows function oder auch Fail fast, fail early sind Schlagwörter aus dieser Art zu arbeiten. Ein Design Thinking Prozess besteht aus mehreren aufeinanderfolgenden Phasen, in denen man von einer Herausforderung bzw. einem Kundenbedürfnis ausgehend mit einem diversen Team versucht, zunächst das Problem zu verstehen und die Kundenbedürfnisse zu beobachten, Ideen zu finden, einen kulissenartigen Prototyp (in der Softwareentwicklung meist Click-Dummy) zu bauen und diesen schlussendlich mit realen Nutzern zu testen. Länge und Umfang dieser Phasen sind dabei nicht vorbestimmt, das iterative Vorgehen und beliebig oft neue Ansetzen auch in frühen Phasen, um Ideen zu reviewen oder zu revidieren, ist dabei explizit vorgesehen.

Design Sprint - eine Definition

Design Sprints sind eine Variante des Design Thinking, bei der in fünf linear aufeinanderfolgenden Phasen mehrere Techniken des Design Thinking so mit einem Team abgearbeitet werden, dass in vier bis fünf Tagen ein Prototyp zu einer konkreten Herausforderung erstellt und mit fünf Endkunden getestet wird. Neben der Phasenorientierung und der Geschwindigkeit (Sprint) fußt das Framework also auf der visuellen und haptischen Aufbereitung (Design) und der Validierung von Ideen. Strenges Timeboxing (also das Zuweisen von festen Zeitvorgaben, in denen bestimmte Arbeitsschritte erledigt sein müssen), akribische Vorbereitung und ein erfahrener Design Sprint Master sind für dieses Vorgehen wichtig.

trendig hat über die Erfahrungen mit Design Sprints 2o19 ein Buch im dpunkt-Verlag veröffentlicht: Das Design Sprint Handbuch ISBN 978-3-86490-656-5.

Lean-Startup-Methode

Im großen Maßstab denken, aber mit kleinen Schritten anfangen – das ist die Idee hinter Lean Startup. So viel wie nötig tun, dabei aber so wenig wie möglich an menschlichen, finanziellen und zeitlichen Ressourcen einsetzen. Hat ein Team eine Idee, so muss es diese so früh wie möglich in einen ausreichend funktionierenden Prototyp überführen und mit Kunden testen. Auch wenn die Methode das “Startup” im Namen trägt, ist sie für fast alle Unternehmen geeignet. Denn für die Zukunft planen, agil auf Veränderungen reagieren, schnell sein – das müssen heutzutage alle Unternehmen, die sich der Digitalisierung und Globalisierung und deren disruptiven Transformationsprozessen stellen.  

Minimum Viable Product (MVP)

Das Minimum Viable Product (MVP) ist eine ausreichend funktionsfähige Version eines Produkts, einer Schnittstelle oder einer Dienstleistung. Es ermöglicht, eine Geschäftsidee schnell und mit minimalem Aufwand auf den Markt zu bringen und zu testen, ob sie die Bedürfnisse der Nutzer und späteren Kunden erfüllt. Anhand des Feedbacks zu dieser ersten Version können weitere Entwicklungsschritte angepasst erfolgen und Ressourcen zielgerichteter auf die Kundenwünsche abgestimmt werden. Man spricht in diesem Zusammenhang häufig auch vom Build-Measure-Learn-Zyklus (Build: schnell ein Produkt entwickeln und es mit Kunden testen. Measure: messen, was funktioniert und was verbessert werden muss. Learn: Das aus dem Feedback Erlernte in die nächste verbesserte Version einfließen lassen).

Produktvision

Eine Produktvision (oder „Product Vision Statement“) beschreibt das ideale Produkt aus Sicht der Kund*innen. Kann das Produkt deren Bedürfnisse optimal adressieren und bestehende Probleme für die Kund*innen lösen? Wenn ja, dann bedeutet das ein sogenanntes Problem-Solution-Fit. Eine Produktvision ist einfach formuliert und leicht verständlich. Aus ihr leiten sich klare Handlungen ab und das (Entwickler-)Team kann abschätzen, ob es über ausreichende Kompetenzen verfügt, dieses Produkt zu erstellen. Gerade in agil arbeitenden Teams ist die Produktvision wichtig, um bei aller Autonomie der einzelnen Mitarbeitenden ein auf das Endprodukt ausgerichtetes Alignment zu erzielen.

Agile Methoden in der Softwareentwicklung

Wenn Du mehr über Scrum, Kanban, Lean Startup und Co wissen möchtest, dann schau auf unserer Website zu agilen Methoden und agilem Softwaretesten vorbei. 

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